FDP: Schule in Corona Zeiten – Herausforderungen und Chancen

Freitag der 13. März 2020: Bundesrat schliesst Schulen

Per Zufall trifft der FDP Präsident um 18h den Gemeindepräsidenten vor der Metzgerei Wüthrich. «Freitagabend ist nicht unbedingt meine Wunschzeit, um allen Lehrpersonen eine Schulschliessung mitzuteilen!» sagt Mani Waibel. Aber es hat geklappt. Der Lockdown war für Schülerinnen und Schüler, die Lehrerschaft, die Schulleitung und die Eltern eine grosse Herausforderung, die alle Beteiligten gut gemeistert haben.
Viele Eltern waren mit der Schule zufrieden. Die unteren Klassen erhielten ihren Arbeitsplan mit den Hausaufgaben per Post nach Hause geschickt. Und die älteren Schülerinnen und Schüler waren elektronisch mit ihren Lehrerinnen und Lehrern verbunden. Dies hat bei vielen einen digitalen Lernschub ausgelöst, weil sie nun täglich auf ihrem Tablet üben und mehrere Computerprogramme benutzen konnten. Die Chancen stehen gut, dass dieser digitale Schwung in unseren Schulen auch in Zukunft erhalten bleibt.

Françoise Bartlome-Gallandre: Erfahrung in der Bildungspolitik
Während 15 Jahren wirkte die Naturwissenschaftlerin in der Schulkommission mit und war Präsidentin der Primarstufenkommission. Sie ist GGR Mitglied und präsidiert die Geschäftsprüfungskommission. Die Schule liegt ihr am Herzen: «Wir können froh sein, dass wir in Buchsi eine gute Schule haben. Alle Schülerinnen und Schüler haben hier die Chance eine solide schulische Grundlage zu erhalten».

Dieter Sturm: Ein Leben für die Schule
Als Lehrer unterrichtete er Mathematik, die naturkundlichen Fächer und den Sport. Parallel zum Unterricht leitete er während 20 Jahren die Sekundarschule Bodenacker. 1999 wählte ihn der Regierungsrat zum Schulinspektor der Ämter Aarberg und Nidau, wo er bis zu seiner Pensionierung arbeitete. Dieter Sturm ist Mitglied der Bildungs- kommission von München

Statement der FDP am Politforum vom 17. Februar 2020

Am 17. Februar 2020 fand im Kirchgemeindehaus das traditionelle Politforum mit allen Ortsparteien statt, welches wiederum vom Seniorenverein Münchenbuchsee organisiert wurde. Das Thema der gut besuchten Veranstaltung lautete: „Was ist gut, was fehlt in Buchsi für eine

gute Alters- und Generationenarbeit?“ Das Podiumsgespräch wurde vom bekannten Radiojournalisten Roland Jeanneret moderiert. In diesem Artikel ist das Statement des FDP Präsidenten wiedergegeben.

«Die FDP Buchsi bedankt sich beim Seniorenverein für die Einladung zum traditionellen Politforum. Ich möchte in meinem Eingangsstatement drei Punkte erwähnen:

Beurteilung der Altersarbeit:

Die Altersarbeit hat dank des grossen Einsatzes des Seniorenvereins und der zuständigen Gremien der Gemeinde bei der Umsetzung des Altersleitbilds 2016 grosse Fortschritte gemacht. Ich denke hier auch an den Neubau des Alterszentrums Weiermatt. Bei den Quartierbegehungen, die der Seniorenverein 2019 durchgeführt hat, sind Mobilitätshindernisse und Sicherheitsprobleme aufgetaucht. Wir sind gespannt auf den entsprechenden Bericht.

Wie der Bericht des Seniorenvereins zur Bedürfnisabfrage im Bereich Wohnen in Münchenbuchsee vom letzten Jahr gezeigt hat, sind die meisten Befragten mit ihrer Wohnsituation zufrieden. Wichtig ist für die FDP die Selbstbestimmung beim Wohnen. Selbstbestimmung bedingt, dass die einzelne Person informiert ist über die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten. Autonomie bedingt, dass man Zugang zu massgeschneiderter Unterstützung hat. Jede Person sollte nach Möglichkeit selber bestimmen können, was für sie das Beste ist, zum Beispiel Spitex oder betreutes Wohnen.

 

Welches ist der Beitrag der FDP?

Ein wichtiger Beitrag ist die aktive Mitarbeit von FDP Parteimitgliedern in den Organisationen, die sich mit Seniorinnen und Senioren befassen. Ich denke an insbesondere den Seniorenverein, das Forum 60 plus, den Frauenverein und an die Kirchen.

Ich kann den Entscheid der FDP Fraktion im GGR nicht vorwegnehmen, aber ich gehe davon aus, dass die FDP zum Beispiel die Eliminierung von Hindernissen im öffentlichen Raum unterstützen wird., welche bei den Quartierbegehungen identifiziert wurden.

Also ist alles super? Leider nicht ganz. Und nun komme ich zu meinem dritten und letzten Punkt:

Was könnte man noch mehr tun für die Generationenarbeit?

Ich freue mich selber auch, dass wir immer älter werden. Ich kann euch einen Besuch der Ausstellung im Berner Generationenhaus beim Bahnhof Bern «Forever young – Willkommen im langen Leben» nur empfehlen. Leider hat dieses schöne lange Leben eine Kehrseite: die gesamte Altersvorsorge ist in Schieflage. In der AHV haben wir Milliardendefizite, in der zweiten Säule d.h. in den Pensionskassen fliesst Geld von den Jungen zu den Alten, parlamentarische Vorlagen zur Sanierung der Altersvorsorge sind blockiert oder werden bei Volksabstimmungen abgelehnt. Es besteht also Informations- und Diskussionsbedarf. Und hier könnte der Seniorenverein mit der Organisation von entsprechenden Informationsabenden einen wesentlichen Beitrag leisten. Keine Vereine können in Münchenbuchsee so viele Zuhörerinnen und Zuhörer mobilisieren wie der Frauenverein und der Seniorenverein. Und weil der Seniorenverein so erfolgreich unterwegs ist, könnte er sich vielleicht in einen Ü45 Verein entwickeln, in einen Verein für die zweite Lebenshälfte. »