Buchsi Info

Buchsi Info Dezember 2017

FDP:
Sujha Shanmugam
ab 2018 neu im GGR

 

Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer einjährigen Tochter. Ich bin in Sri Lanka geboren und in der Schweiz, Münsingen, aufgewachsen. Nach meiner kaufmännischen Grundausbildung habe ich Betriebswirtschaft studiert und bin seit 2013 bei Swisscom im Banking Bereich tätig. Seit meinem Umzug im 2015 nach Münchenbuchsee bin ich Mitglied der FDP und ab 2017 im Vorstand der FDP Münchenbuchsee. Diese Funktion macht mir grosse Freude, da ich aktiv an der Zukunft unserer Gemeinde und Partei mitwirken kann. Mir persönlich liegen Bildungspolitik, Chancengleichheit sowie die Weiterentwicklung unserer Gemeinde am Herzen. Meine Fähigkeiten und Erfahrungen möchte ich nun gerne im Grossen Gemeinderat einbringen.

Sujha Shanmugam ersetzt Georg Karlaganis, der Ende 2017 nach genau 10 Jahren vom GGR zurücktritt. In diese Zeit fielen die Bewältigung der Budget Krise sowie das Einläuten der neuen Raumplanungsrunde. Er behält seine Zeit im GGR in guter Erinnerung, insbesondere die Partei übergreifende Zusammenarbeit und den Einblick in das Funktionieren der Gemeinde.


Buchsi Info Juni 2017

​​​​​​​FDP: Münchenbuchsee Smart City

Smart City ist die Stadt/Gemeinde der Zukunft – dank technologischen Fortschritts und der Vernetzung von «Dingen» wird es möglich, Verbesserungen hinsichtlich Lebensqualität und Umwelt auf einfache Art und Weise herbeizuführen. Gleichzeitig werden Abläufe optimiert und Ausgaben reduziert. Durch das Sammeln und Auswerten verschiedenster Sensordaten in Echtzeit erhält die öffentliche Verwaltung einen Überblick über den Zustand der «Dinge» in ihrem Verantwortungsbereich und kann entsprechend planen und Aktionen auslösen. Eine Smart City basiert auf dem Konzept eines IoT (Internet of Things). «Dinge» kommunizieren miteinander und die Auswertung/Verarbeitung der Daten erfolgt auf einer zentralen IoT-Plattform. In diesem Sinne ist das öffentliche Interesse an persönlichen Daten auch eine wichtige Grundlage, auf der die Konzepte für Smart Cities aufbauen. Wenn neben den privaten Dingen auch jede Strassenlampe, jeder Platz, jedes Drehkreuz und jeder Abfalleimer ans Internet der Dinge angeschlossen ist, erlauben die Daten auch Einblicke in die verborgenen Mechanismen einer Gemeinde (Quelle: NZZ Feuilleton, Smart City, 2015. Die Themen im Zusammenhang mit der Smart City sind breit gefächert. Hierzu sind drei Beispiele nachfolgend kurz beschrieben:

  • Die Digitalisierung bringt für die Gemeindeverwaltung Vorteile in Bezug auf die Optimierung der bestehenden betrieblichen Abläufe.
  • Münchenbuchsee «App» (E-Partizipation): Wichtige Themen aus der Verwaltung können an die Bevölkerung herangetragen werden. Des Weiteren können Mitwirkungen über diese Art von Kommunikation eingeholt werden.
  • Smart Metering: Strom- und Wasserverbrauch wird für den Kunden transparent. Sensoren ermitteln Informationen zum persönlichen Verbrauch, die sich über ein Webportal einsehen lassen und dabei helfen, den eigenen Konsum besser zu kontrollieren. Den Energieversorgern hilft ein solches Projekt, Erkenntnisse über eine zukünftige Energiestruktur zu gewinnen.

Aus dieser Vielfalt an Themen geht es darum die richtigen Prioritäten für die Zukunft zu setzen. Dabei gelten die gleichen Zielsetzungen wie für das smarte Auto: Der Service Public soll effizienter, nachhaltiger, grüner und komfortabler für alle gemacht werden. Das reibungslose Funktionieren des kommunalen Dienstleistungsbetriebs ist das oberste Ziel.

Die FDP möchte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie der Wohnbevölkerung diese Themen angehen und mit allen Beteiligten diskutieren. Die FDP setzt sich ein, dass Münchenbuchsee für die Zukunft fit gemacht wird.

FDP: HV vom 06.04.17, Wahl des Vorstands 2017-2019

Marco Arni, Françoise Bartlome-Gallandre, Urs-Thomas Gerber, Rolf Hochuli, Georg Karlaganis (Präsident), Raphael Künzi (Sekretär), Silvana Pletscher (Kassierin), Sujha Shanmugam, Gabriel Spaeti.


Buchsi Info September 2017

FDP: Gemeinsam in eine starke Zukunft

Der Rechnungsabschluss 2016 war erfreulich. Dennoch bedarf es weiterer Anstrengungen, damit die Finanzen auf einen nachhaltigen Kurs gebracht werden können. Die FDP setzt sich dafür ein, dass Buchsi mehr Handlungsspielraum bekommt und seine Eigenkapitalbasis stärkt.

Steueranlage, Eigenkapital und Investitionen
 EinwohnerSteuer-anlageEigenkapital pro KopfEigenkapital in Steuerzentel 
 
Investitionen pro Kopf
Ittigen11'2411.34847.-3.31372.-
Belp11'4581.34532.-3.67254.-
Zollikofen10'1151.40807.-5.48485.-
Wohlen bei Bern8'9871.54483.-3.06366.-
Münsingen11'7491.58403.-2.811440.-
Münchenbuchsee9'9471.6497.-0.69179.-
Ostermundigen16'5261.69357.-2.80338.-
Worb11'4081.70553.-4.13209.-
Quellen: Diverse Statistiken des Kantons Bern, Zahlen 2014 bzw. 2015, Steueranlagen 2017

Die Tabelle zeigt den Vergleich einiger Gemeinden mit ähnlicher Grösse in der Agglomeration Bern. Neben der Steueranlage sind Kennzahlen für das Eigenkapital und für die Investitionen aufgeführt. Das Eigenkapital dient als Reserve, um allfällige Aufwandüberschüsse in den kommenden Jahren decken zu können. Genügend Eigenkapital erweitert den Handlungsspielraum der Gemeinde. Mit dem positiven Rechnungsabschluss 2016 konnte Münchenbuchsee das Eigenkapital etwas erhöhen. Es beträgt gegenwärtig etwa 3 Steuerzehntel, was immer noch eine (zu) schmale Eigenkapitalbasis darstellt. Weitere Anstrengungen auf der Ausgabenseite sind daher nötig. Auf der Einnahmenseite haben wir keinen Spielraum, da die Steuerbelastung bereits hoch ist. Seit 2009 sind die Nettoinvestitionen pro Kopf aufgrund der prekären Finanzlage massiv reduziert worden. Sie sind deutlich tiefer als in vergleichbaren Gemeinden. Es werden in den nächsten 5-10 Jahren einige Investitionen, wie das Multifunktionale Schulgebäude oder den Unterhalt an Strassen und Liegenschaften, auf Münchenbuchsee zukommen. Nur mit einem gesunden Gemeindehaushalt können wir diese Herausforderungen meistern.


Buchsi Info März 2018

FDP: Überparteilicher Wahlanlass vom 16.01.2018 mit GR Philippe Müller und NR Christine Häsler in Häberli’s Münchenbuchsee
 

Die beiden Kandidierenden für den Regierungsrat des Kantons Bern - Christine Häsler, Burglauenen, Nationalrätin Grüne Partei, Leiterin Kommunikation Kraftwerke Oberhasli AG und Philippe Müller, Bern, Grossrat FDP, Geschäftsleitungsmitglied CSL Behring AG - stellten sich vor und diskutierten, wie im Kanton Bern neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Dabei spielen auch Energiepolitik und Verkehrs- erschliessung eine grosse Rolle. Die beiden zeigten sich optimistisch für die Zukunft des Kantons Bern, wie das Beispiel des grossen Neubaus der CSL Bering in Lengnau zeigt, wo sich der Kanton Bern gegen Singapur, Australien und Irland durchsetzte.

 

Folgende für den Grossen Rat Kandidierende stellten sich ebenfalls vor: 
Birgit Biedermann FDP Bolligen, Edith Bucheli GFL Münchenbuchsee, Matthias Häusermann BDP Münchenbuchsee, Ruedi Löffel EVP Münchenbuchsee Grossrat, Marceline Stettler Präsidentin GFL Zollikofen, Stefan Stock FDP Zollikofen, Werner Weber FDP Münchenbuchsee


Buchsi Info März 2017

FDP: Gedanken zum Wachstum von Münchenbuchsee
(Auszug aus der Ansprache des GGR Alterspräsidenten (FDP) bei der Legislatureröffnung vom 26.Januar 2017)

Über die optimale Geschwindigkeit des Bevölkerungswachstums von Münchenbuchsee gibt es unterschiedliche Ansichten. Deshalb ist es aufschlussreich, mit Hilfe des Buchs von Ueli Haefeli „Ein Dorf wird Vorstadt“ (1996, Chronos Verlag Zürich) einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Bis 1940 wuchs die Gemeinde Münchenbuchsee kaum, zwischen 1960 und 1970 beinahe explosionsartig. Das starke Wachstum war eine Folge der räumlichen Bevölkerungsbewegung. Die Mobilität stieg zwischen 1950 und 1990 um über 1000 %. Mehr als zwei Drittel der in Münchenbuchsee Wohnenden arbeiteten 1980 ausserhalb der Gemeinde. Die Ortsplanung 1972 prognostizierte 14'000 Einwohner/innen bis 2020.

Münchenbuchsee und Vergleichsgebiete: Bevölkerungsentwicklung 1900 – 1990

(relative Zahlen; die Werte von 1900 wurden auf 100 gesetzt)

Wohnbevölkerung Vergleich Zollikofen – Münchenbuchsee 1980 – 2015

Quelle Kanton Bern

Die Prognose von 1972 ist nicht eingetroffen, das Wachstum hat sich stark verlangsamt, auch als Folge der Raumplanung von Bund, Kantonen und der Gemeinde. Die neueste Ortsplanungsrevision 2017 wurde mit Beschluss des GGR vom 01.12.2016 soeben gestartet. Dabei sollen die Erkenntnisse der Potenzialstudie umgesetzt und durch Wachstum nach innen soll haushälterisch mit dem Boden umgegangen werden.

Buchsi Info Dezember 2016

FDP: Buchsi im Spannungsfeld der Agglomerationspolitik

Am 4. November 2016 haben die Agglomerationskommission der Stadt Bern (AKO; www.ris.bern.ch) und das Ratssekretariat des Stadtrats Bern alle Politiker/innen der Region Bern Mitttelland und der Stadt Bern zu einer Tagung über Agglomerationspolitik ins Stade de Suisse eingeladen. Hoch über dem Fussballfeld haben über 60 Mitglieder von Exekutiven und Legislativen über die Zusammenarbeit in funktionalen Räumen diskutiert, darunter waren einige Gemeindepräsidenten/innen. Die FDP war durch Georg Karlaganis vertreten.

Der Kanton Bern umfasst 352 politische Gemeinden (Stand Januar 2016; Rekordzahl der Schweiz), der Median liegt bei 1500 Einwohnern. Dies hat zur Folge, dass viele Entscheide durch den Kanton oder in regionalen Zweckverbänden gefällt werden, z.B. bei der Sozialfürsorge, der Wasserversorgung, den Kläranlagen, dem Zivilschutz, etc.). In diesen funktionalen Räumen arbeiten fallweise verschiedene Gemeinden zusammen und fällen wichtige Entscheide. Es stellt sich daher die Frage der politischen Legitimation. Auf regionaler Ebene gibt es keine Parlamente, aber verschiedenen Koordinationsmechanismen: Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM, Verein Hauptstadtregion Bern, Verein „Bern NEU gründen“. In verschiedenen Gemeinden der Agglomeration Bern sind in den letzten Monaten parlamentarische Vorstösse eingereicht und teilweise auch bereits erheblich erklärt worden, die ein verstärktes Zusammenwirken der Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadt Bern anregen. So ist auch in Zollikofen das Postulat „Kernregion Bern: Gemeinsame Entwicklung an die Hand nehmen“ erheblich erklärt worden. Auch die FDP Münchenbuchsee plant im GGR ein solches Postulat einzureichen.

Die FDP setzt sich dafür ein, dass Münchenbuchsee bei solchen wichtigen strategischen Fragen den Anschluss nicht verpasst. An der GGR Sitzung vom 25. Oktober 2016 hat Urs-Thomas Gerber eine Motion eingereicht, damit es in Zukunft mindestens einmal pro Legislatur ein Zukunftsforum im GGR gibt. Wir möchten an solchen Zukunftsforen mit allen anderen Parteien über mögliche Ansätze sprechen, wie wir Münchenbuchsee in eine gute Zukunft führen können. Es geht darum abzuwägen, was möglich ist, wo man mit mehr Effizienz sparsamer mit dem vorhandenen Steuergeld umgehen kann, wie man attraktiv bleibt und wo es Möglichkeiten gibt, um die Einnahmen im grünen Bereich zu halten. Wir werden uns auch in der kommenden Legislatur für ein starkes und attraktives Buchsi einsetzen.